Ferrero gewinnt Finale von Monte Carlo gegen Moya

Juan Carlos Ferrero kürte sich am Sonntag im Endspiel des mit 2,95 Mio. Dollar dotierten Masters-Series-Turniers in Monte Carlo zum neuen Champion. Der als Nummer zwei gesetzte Spanier gewann das erste rein-spanische Finale in der 106-jährigen Geschichte des Turniers gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Carlos Moya relativ glatt mit 7:5,6:3,6:4. Moya, der dieses Turnier vor vier Jahren selbst für sich entschieden hatte, hatte der Power von Ferrero in dem zweistündigen Grundlinien-Duell zu wenig entgegenzusetzen. Beim Damen-Turnier in trifft die sensationell aufspielende Patty Schnyder (USA) auf die Kroatin Iva Majoli.
Die Vorentscheidung fiel wohl schon im besonders umkämpften ersten Satz, als es mit dem Service bis zum 6:5 für Ferrero ging. Moya musste seinen Aufschlag zum 5:7 abgeben. Ferrero wurde ganz seinem Spitznamen "Moskito" gerecht und hetzte sein Gegenüber mit exakten Bällen von einer Ecke in die andere. Moya hatte zuletzt eine 13:1-Serie auf Sand (darunter ein Titel in Acapulco) aufzuweisen und war mit großen Hoffnungen auf den Platz gegangen.
Doch ein Rückhandfehler Moyas zum 1:3-Break im zweiten Satz war quasi der Freibrief für Ferrero zur 2:0-Satzführung. Im dritten Satz des best-of-five-Matches machte sich der Dreisatzkampf Moyas vom Samstagabend gegen Tim Henman bemerkbar.
