Niedrigster Stand bei Frühpensionen seit fast 4 Jahren
- Im März nur mehr 219.375

Die Zahl der Frühpensionen nimmt weiter ab und hat im März den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren erreicht. Die Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger weisen nur mehr 219.375 vorzeitige Alterspensionen auf. Niedriger war dieser Wert zuletzt im Juni 1998 mit 218.435. Den bisherigen Höchstwert hatte es im Oktober 2000 mit 241.361 Frühpensionen gegeben.
Die sinkenden Daten sind auch eine Folge der Pensionsreform, die von Oktober 2000 bis Oktober 2002 eine stufenweise Anhebung des Frühpensionsalters von 55/60 auf 56,5/61,5 Jahre (Frau/Mann) vorsieht. Dabei erfolgt die Erhöhung des Pensionsanfallsalters quartalsweise um zwei Monate. Seit April dieses Jahres gilt als Frühpensionsanfallsalter für Frauen damit bereits 56 Jahre und zwei Monate bzw. für Männer 61 Jahre und zwei Monate.
Von den 219.375 Frühpensionen im März entfallen 72.594 auf Frauen und 146.781 auf Männer. Ebenfalls rückläufig war die Zahl aller Pensionen, die um genau 900 auf 1,991.856 zurückging. Die Zahl der Alterspensionen reduzierte sich von 1,085.304 auf nunmehr 1,084.640.
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