Zehntausende protestieren in Washington gg. US-Politik
- Bisher keine Zwischenfälle

Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstag in Washington gegen die amerikanische Nahost-Politik, den Krieg gegen den Terrorismus und die Globalisierung demonstriert. In mehreren Protestmärschen zogen sie durch die Innenstadt zu einer zentralen Kundgebung.
Nach Angaben von Polizeichef Charles Ramsey verliefen die Proteste bis zum Nachmittag (Ortszeit) ohne Zwischenfälle. Am Vorabend hatten die Behörden 40 Radler festgenommen, die bei ihrer Protestfahrt gegen die US-Politik in Lateinamerika vom Kurs abgekommen und den Berufsverkehr behindert hatten.
Äußerer Anlass der Demonstrationen war die Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank, die anders als in den vergangenen Jahren jedoch nicht mehr die Hauptanlass der Demonstration war. Hunderte von Polizisten hatten die Hauptquartiere der internationalen Finanzorganisationen vorbeugend abgesperrt.
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