Suche am Montblanc beendet: Keine Hoffnung mehr
- Ein Österreicher überlebte das Unglück "wie durch ein Wunder"

Die Rettungsarbeiten nach dem Lawinenunglück am Montblanc können nach Angaben der französischen Gebirgsgendarmerie vermutlich "erst in einigen Wochen" wieder aufgenommen werden. Damit gibt es keine Hoffung mehr, die beiden Österreicher und einen französischen Fremdenlegionär noch lebend zu bergen. Suchmannschaften haben am Sonntag ein Opfer aus Österreich nur noch tot bergen können.
Durch eine Eislawine am Montblanc-Gletscher sind am Wochenende vier erfahrene Skifahrer getötet worden. Die Suche nach zwei anderen Österreichern und einem französischen Soldaten, die unter der Lawine begraben sind, musste eingestellt werden. Die drei noch Vermissten waren der Gebirgs-Gendarmie zufolge noch deutlich tiefer verschüttet als der tot geborgene Österreicher. Die Lage in dem in rund 4000 Meter Höhe gelegenen Gletscher sei angesichts tiefer Risse im Eis auch für die Rettungsmannschaften zu gefährlich geworden, begründeten die Bergpolizisten den Abbruch der Suche.
Die Skifahrer waren am Vortag in dem höchsten europäischen Bergmassiv von einer Eislawine begraben worden. Ein weiterer Österreicher überlebte das Unglück "wie durch ein Wunder" nahe einer Schutzhütte des Grands-Mulets-Gebiets und wurde mit schweren Verletzungen in ein Genfer Krankenhaus gebracht. Bei ihm handelt es sich um einen Oberösterreicher.
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