OGH bestätigte Urteil gegen "Sex-Professor" aus OÖ
- Laut Anklage mehrmals 13-Jährige vergewaltigt

Bestätigt hat der Oberste Gerichtshof das Urteil des Erstgerichtes Wels gegen einen AHS-Lehrer, dem schwere Sexualdelikte vorgeworfen werden. Der Professor war am 22. September 2001 deswegen zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Seine Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde wurden vom OGH verworfen.
Das Gericht in Wels hatte den Lehrer schuldig gesprochen, in der Silvesternacht 1998 die 13-jährige Tochter eines befreundeten Ehepaares vergewaltigt und das Mädchen später mit dem Umbringen bedroht zu haben, wenn es zu dem Vorfall nicht schweige. In der Folge habe der Pädagoge das Mädchen noch mehrmals vergewaltigt. Die 13-Jährige vertraute sich schließlich doch einem Freund an, der Professor wurde Anfang April 2001 verhaftet.
Später meldete sich eine Frau, die angab, bereits Anfang der neunziger Jahre - sie war damals 18 und Schülerin des Lehrers - von diesem ebenfalls sexuell attackiert worden zu sein. Die Anklage in Wels wegen dieser beiden Fälle lautete auf Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Unmündigen, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und schwere Nötigung. Die Verurteilung zu fünf Jahren Haft erfolgte gemäß dieser Anklage.
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