Staatsanwaltschaft schließt Selbstmord von Pilot aus
- Technische Probleme vielleicht Ursache des Flugzeugunglücks
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Das Unglück und die Zerstörung
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Die letzten Minuten vor dem Crash
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Der Unglücksflug dauerte 32 Minuten
·Mailand trauert
Die ganze Stadt gedenkt der Opfer
Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch einen Selbstmord des Piloten als Ursache für den jüngsten Absturz eines Kleinflugzeugs in das Pirelli-Hochhaus ausgeschlossen. Diesen Schluss ließen die bisherigen Ermittlungsergebnisse zu, zitierten italienische Nachrichtenagenturen Staatsanwältin Bruna Albertini. Nähere Einzelheiten nannte sie nicht.
Bereits kurz nach dem Absturz hatten die Behörden einen Terroranschlag ausgeschlossen und erklärt, vermutlich seien ein Selbstmord oder technische Probleme die Ursache. Über einen möglichen Selbstmord des Piloten war wegen seiner offenbar großen finanziellen Schwierigkeiten spekuliert worden. Fasulo soll von Schwindlern um 1,75 Millionen Euro geprellt worden sein.
Bei seinem Anflug auf den Mailänder Flughafen Linate meldete er technische Probleme an den Tower. Gesundheitliche Probleme hatte der 67-jährige Pilot Luigi Fasulo laut Obduktionsbericht offenbar nicht.
Fasulo war am Donnerstag vergangener Woche mit seinem Flugzeug aus bisher ungeklärten Gründen in das Hochhaus gerast. Dabei wurden drei Menschen getötet: Der Pilot und zwei Regierungsanwälte. 36 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
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