Sieben Tote bei Schiffsunglück vor Griechenland
- Opfer waren illegale Flüchtlinge unbekannter Herkunft
Bei einem Schiffsunglück vor der griechischen Küste bei Naxos sind offiziellen Angaben zufolge am Mittwoch mindestens sieben Menschen ertrunken. Eine Sprecherin des griechischen Ministeriums für Handelsschifffahrt sagte, etwa 30 Personen seien gerettet worden. Sieben hätten nur noch tot aus dem Meer geborgen werden können. An Bord des Schiffes "Bandirma" hätten sich rund 40 Flüchtlinge befunden.
Das 20 Meter lange Holzschiff sei etwa zwei Meilen nördlich der Insel Naxos gesunken. "Wir setzen die Suche nach weiteren Überlebenden fort." Zwei Schiffe der griechischen Küstenwache sowie zwei andere Schiffe und ein Hubschrauber seien an der Suche beteiligt. Das Holzboot hatte in schwerer See ein Notsignal gesendet. Die Herkunft der Flüchtlinge und des Schiffes seien noch unklar, sagte die Sprecherin.
Tausende Flüchtlinge, die meisten von ihnen aus Asien, Osteuropa und Afrika, versuchen jährlich, unerlaubt von der Küste aus oder über die Grenzgebiete im Gebirge nach Griechenland und dann weiter in andere Länder der Europäischen Union einzureisen. Nach offiziellen Angaben sind in den vergangenen drei Jahren in der Ägäis bei ähnlichen Unglücken 31 illegale Einwanderer ums Leben gekommen.
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