Umzug leicht gemacht: Die besten Tipps

·Für Kinder
So angenehm wie möglich gestalten
·Die Spedition
Tipps im Umgang mit den Profis
Wer immer wieder seinen Wohnort wechselt, ist in bester Gesellschaft: Ein Wohnungswechsel ist gerade in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Mobilität wird von Arbeitnehmern zunehmend erwartet, oft ist sie sogar Voraussetzung für beruflichen Aufstieg und Erfolg.
Alte Hasen gibt es unter den Wohnungswechslern nur wenige. Ob Sie Ihren Umzug selbst organisieren oder eine Firma beauftragen, ob Sie mit Kindern umziehen, wie Sie beim Umzug Steuern sparen können, was Sie über Geld, Post und Telefonanschluss wissen müssen - der Teufel steckt im Detail, und die Gefahr ist groß, wichtige „Kleinigkeiten“ zu übersehen. Damit Ihr Umzug reibungslos verläuft, lesen Sie hier die besten Tipps für einen reibungslosen Wohnungswechsel:
Zwölf Tipps für den Umzug
Die meisten von uns wechseln in der Do-it-yourself-Manier um: Er ist billig, dafür aber umso anstrengender. Gut organisiert kann er aber sogar Spaß bringen - auch den Helfern. Allerdings sollten Sie einige Dinge beachten.
• Ausmisten
Jeder Wohnungswechsel bietet sich ideal dafür an, sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Ob alte Zeitschriften und Magazine, ausrangierte Möbelstücke, dem ersten Computer oder Stofftiere vom Jahrmarkt - Eigentum belastet. Und was Sie nicht wirklich brauchen, gehört auf den Müll, nicht in einen Umzugskarton. Auch Hilfsorganisationen sind für Sachspenden dankbar
• Kartons beschaffen
Sie haben noch Schachteln vom letzten Umzug? Dann vergewissern Sie sich, dass die Kartons nicht beim ersten Anheben reißen. Das bremst den Elan und gefährdet das Umzugsgut. Neue Kartons sind in verschiedenen Größen zu haben.
• Genug Helfer organisieren
Sie sind nur zu zweit und müssen eine große Dachwohnung leer räumen. Die Arbeit scheint kein Ende zu nehmen, die Motivation sinkt auf den Nullpunkt. Ein Umzug mit vielen Helfern dagegen kann zur Party werden, bei der alles von allein zu gehen scheint.
• Arbeitsverweigerer meiden
Teamarbeit ist das Um und Auf des Umzugs. Besonders gefährlich für die Arbeitsmoral sind notorische „Arbeitsverweigerer“. Während die anderen schwitzen, nähern sie sich dem Thema theoretisch oder geben nur „gute Tipps“. Oder sie machen sich gleich über das Buffet her. Um eine Meuterei zu vermeiden, sollten Sie diese „Helfer“ erst gar nicht zum Umzug einladen.
• Bedenken zerstreuen
Machen sich beim Umzug erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar, sind Sie als Motivator gefragt. Loben Sie Ihre Helfer, betonen Sie, wie schnell und reibungslos alles geht und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Denn auch faule Hausherren können die Arbeitsmoral der Truppe schwächen.
• Helfer verwöhnen
Wenn Sie Ihre Freunde behalten wollen, machen Sie Ihnen den Umzug so angenehm wie möglich. Dazu gehört vor allem auch ein ausreichendes Buffet. Sorgen Sie für genug Getränke. Wer hier spart, riskiert „Streiks“. Tragen macht hungrig, also sorgen Sie auch für ausreichend Essen.
• Richtig packen
Einer der wichtigsten Punkte: Packen Sie so, dass zerbrechliche Sachen geschützt sind und die Kartons nicht zu schwer werden. Besonders gefährlich für die Bandscheibe sind Bücherkartons. Hier bietet es sich an, nur kleine Kisten zu nehmen oder die Bücher mit leichten Sachen zu mischen.
• Kartons beschriften
Oft haben Sie nach dem Umzug nicht sofort die Zeit, sich gleich wieder einzurichten. Um die ersten Tage schadlos zu überstehen, sollten Sie Kartons mit den wichtigsten Dingen packen: Kleidung, Waschzeug und Küchenutensilien. Und vergessen Sie nicht, die Kartons zu beschriften. Nur so werden Sie Ihr Hab und Gut ohne großes Suchen wieder finden. Außerdem können Sie die Kartons beim Umziehen gleich in die richtigen Zimmer stellen.
• Wagen mieten
Zu einem zünftigen Umzug gehört das geeignete Transportmittel. Mieten Sie deshalb einen Wagen, der groß genug ist und den Sie mit Ihrem Führerschein fahren dürfen.
• Parkplätze sichern
Wer schwere Kisten schleppt, mag keine langen Wege. Sichern Sie sich deshalb rechtzeitig Parkplätze - und zwar direkt vor der alten und vor der neuen Wohnung. Dazu reicht ein langes Band, zwei Stühle und ein Schild. Achten Sie darauf, dass hinter Ihrem Transporter ausreichend Platz zum Ausladen ist.
• Vorsicht vor schweren Sachen
Spätestens bei der Waschmaschine wird es problematisch: sie ist immer schwerer als gedacht. Tragegurte sehen zwar professionell aus, sind für Laien aber keine große Hilfe. Wer wirklich schwere, sperrige Möbel transportiert, und seine Freunde schonen möchte, sollte eine Möbelspedition mit dem Umzug beauftragen. Die haftet dann auch für eventuelle Schäden.
• Kette bilden
Auch eine gut organisierte Kette erleichtert den Umzug. Es ist wie beim Fußball: Lassen Sie den Ball - sprich das Umzugsgut - laufen, sparen Sie unnötige Wege. Die Arbeit bekommt eine Eigendynamik, der sich kaum jemand entziehen kann.
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