Rahal glaubt an baldiges Teamchef-Ende von Lauda
- Niki: "Nehme diese Aussagen nicht ernst"

Der vom Formel-1-Rennstall Jaguar im August 2001 vor die Tür gesetzte Teamchef Bobby Rahal hat im Vorfeld des WM-Rennens in Imola mit scharfer Kritik an seinem Nachfolger Niki Lauda für Aufsehen gesorgt. "Angesichts der Leistungen von Jaguar kann ich mir nicht vorstellen, dass Lauda noch lange Chef ist", erklärte der US-Amerikaner.
Der dreifache Weltmeister aus Österreich reagierte auf die Äußerungen von Rahal gelassen und nimmt diese nicht ernst. Kritik von der obersten Jaguar-Etage hat es nämlich laut Angaben des 53-jährigen Lauda noch in keiner Form gegeben.
"Rahal soll überlegen, was er da sagt. Das derzeitige Auto ist seine Entwicklung, er hat die zuständigen Leute eingestellt. Er sollte sich zunächst einmal selber am Schopf packen", meinte Lauda in einem Radio-Interview. Der Jaguar-Teamchef steckt derzeit mitten in einem Fünf-Jahres-Plan, "ich kann also noch nicht gemessen werden". Derzeit arbeiten die Briten vor allem verbissen an ihrem Aerodynamik-Problem, seit einer Woche ist in England der neue Windkanal im Einsatz.
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