Australische Schwimmer fingen sich Virus ein
- Vier Sportler nach Kurzbahn-EM ins Krankenhaus eingeliefert

Vier australische Schwimmer sind auf der Heimreise von den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau ernsthaft erkrankt. Das Quartett Todd Pearson (Bild), Beau Mannix, Melanie Houghton und Nicole Irving musste beim Zwischenstopp in Bangkok in ein Krankenhaus eingeliefert werden, es wurde ein Virus festgestellt. Pearson bekam nach einer Untersuchung durch Teamarzt Brian Sando das Okay zum Weiterflug, die übrigen drei Teammitglieder müssen noch bis Donnerstag in der thailändischen Hauptstadt bleiben.
Bereits während der Titelkämpfe in Russland litt fast die Hälfte des australischen Teams unter einem Virus, schon davor waren Grant Hackett und Brooke Hanson im Trainingslager in Schweden von einem anderen Virus befallen worden. Hackett musste daraufhin am WM-Eröffnungstag auf ein Antreten über die 200 m Kraul verzichten. Trotz dieser ungünstigen Begleitumstände führte die australische Equipe mit zehn Goldmedaillen, sieben Mal Silber und ein Mal Bronze den Medaillen-Spiegel in Moskau an.
