Neuerliche Beben in Afghanistan fordern 2 Tote
- Insgesamt starben 1.000 Menschen in den letzten Monaten
- Plus: Die stärksten Beben seit 1905
Die Erde in Afghanistan kommt nicht zur Ruhe: Im Norden haben neuerliche Erdbeben Städte und Dörfer erschüttert. Das vorerst letzte der neuen Serie war am Montag in der weiteren Umgebung von Nahrin zu spüren, wo bei Beben im März und in der vergangenen Woche und rund 1.000 Menschen ums Leben gekommen waren.
Bei einem Beben am Sonntag kam Bewohnern der Gegend zufolge zwei Menschen in dem Dorf Mohammad Dad ums Leben. Das Dorf liegt im Bezirk Nahrin. Fünf Menschen seien verletzt worden. "Es ist schwierig, die Einzelheiten zusammen zu bekommen, weil die Dörfer hier nur so dünn besiedelt sind", sagte ein Dorfbewohner. Von dem Beben am Montagmorgen lagen keine Berichte über Opfer vor.
Pakistanischen Seismologen zufolge erreichte das Beben am Sonntag eine Stärke von 5,3 und war damit nur wenig schwächer als das Beben, bei dem im März rund 1.000 Menschen ums Leben gekommen waren. In der vergangenen Woche starben rund 50 Menschen, als die Gegend um Nahrin wieder erschüttert wurde. Nahrin liegt im Hindukusch, wo die Erde häufig bebt. In Nahrin sind seit dem März-Beben zahlreiche Hilfsorganisationen im Einsatz. Viele Menschen leben seither in Zelten. Die meisten Häuser sind zerstört.
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