Finanzlage der Gemeinden angespannt
- Höchster Schuldenstand seit 15 Jahren

"Den Gemeinden fehlen mindestens sieben Milliarden Schilling", beschreibt der Sparkassenverband die Finanzlage der Gemeinden. Der Schuldenstand habe sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. So habe es im Jahr 2000 den höchsten Schuldenstand seit 15 Jahren gegeben, außerdem sei es zum achten Mal in Folge zu einer Steigerung der Außenstände gekommen.
Habe der Schuldenstand 1992 noch 56 Prozent betragen, stieg er in der Folge kontinuierlich bis auf 71 Prozent im Jahr 2000 an. Einen höheren Stand hatte es 1985 mit 72 Prozent gegeben. Diese Untersuchung erfolgte allerdings ohne Wien.
Der Aufwand zur Bedienung der Finanzschulden habe zuletzt 13,6 Milliarden Schilling (988 Mill. Euro) betragen und so 7,4 Prozent der Einnahmen gebunden. Sorge bereite dem Sparkassenverband die Entwicklung der Gemeindeinvestitionen und Investitionsförderungen, die im Jahr 2000 um 8,6 Prozent von 41,4 (3,01 Mrd. Euro) auf 37,9 Milliarden Schilling (2,75 Mrd. Euro) gesunken sei. Die Investitionsquote - Ausgaben für Investitionen und Investitionsfördeurngen in Prozent der Gesamtausgaben - ist in den letzten Jahren laut Windisch von 25 Prozent auf den bisher niedrigsten Wert von 20,7 Prozent im Jahr 2000 gefallen.
Um die Finanzsituation der Gemeinden nicht weiter zu verschärfen, schlägt der Sparkassenverband vor, kommunale Investitionen künftig wie betriebliche Investitionen zu behandeln. Windisch vom Sparkassenverband: "Den Gemeinden fehlen mindestens sieben Milliarden Schilling".
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
