Parlamente von Serbien & Montenegro für neuen Staat
- Jugoslawische Nationalversammlung muss noch zustimmen
Die Parlamente Serbiens und Montenegros haben am Dienstag Grünes Licht für den gemeinsamen Staat "Serbien und Montenegro" gegeben. Am Abend stimmte auch die Volksversammlung der kleineren Teilrepublik dafür.
58 Abgeordnete sprachen sich für den neuen Staatenbund aus, 11 waren dagegen. Das neue Bündnis soll der 1992 gegründeten Bundesrepublik Jugoslawien nachfolgen und die Beziehungen der beiden Teilrepubliken (im Bild Montenegros Präsident Milo Djukanovic links und Serbiens Premier Zoran Djindjic) regeln.
Damit der Staatenbund in Kraft treten kann, muss auch die jugoslawische Nationalversammlung zustimmen. Die von einer Expertengruppe auszuarbeitende Verfassung des umgebildeten Staates soll spätestens bis Ende Juni in den Parlamenten Serbiens und Montenegros zur Annahme vorliegen.
Die beiden bisherigen Teilstaaten hatten sich unter dem Druck der EU bereits am 14. März auf den Bund geeinigt. Er ist vorerst auf drei Jahre befristet. Dann könnten auch die beiden letzten jugoslawischen Teilrepubliken ihre Unabhängigkeit erlangen.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock

