Traurige Routine: Sprit zum 3. Mal in 3 Wochen teurer
- Preise für Benzin und Diesel um bis zu 2 Cent gestiegen
- Große US-Ölvorräte stoppen Ölpreis-Anstieg
Die Preisspirale bei den Treibstoffen dreht sich weiter kräftig nach oben. Kurz nach dem Ende der Osterferien hat die heimische Mineralölwirtschaft am Mittwoch abermals die Preise für alle Spritsorten angehoben - und zwar um bis zu 2 Euro-Cent je Liter.
Seit 13. März 2002 hat die Mineralbranche damit binnen drei Wochen bereits zum dritten Mal die Spritpreise erhöht. Matausch verwies einmal mehr auf die gestiegenen Produktenpreise am Rotterdamer Spotmarkt. Beim Marktführer OMV war bisher niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Laut BP Austria liegt der Höchstpreis an Bedienungstankstellen für Super Plus jetzt bei 1,009 Euro, für Eurosuper bei 0,949 Euro, für Normalbenzin bei 0,929 Euro und für Diesel bei 0,829 Euro. Eurosuper, Normalbenzin und Diesel wurden um je 2 Cent pro Liter verteuert. Super Plus kostet nun um 1 Cent mehr.
US-Ölvorräte stoppen Ölpreis-Anstieg
Der seit einem Monat andauernde Höhenflug des Ölpreises ist gestern "wegen des unerwartet starken Anstiegs der US-Ölvorräte" gestoppt worden. Der Preis der führenden Nordsee-Ölsorte Brent zur Lieferung im Mai fiel um 36 US-Cent je Barrel (159 Liter) auf 27,30 Dollar (31,1 Euro). Am Vortag war er angesichts der Sorgen über den Konflikt im Nahen Osten auf ein Halbjahreshoch geklettert.
Händler führten die Preiserholung darauf zurück, dass die US-Ölvorräte nach Angaben des American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche um 6,5 Millionen Barrel gestiegen seien. Analysten hatten nur einen Anstieg um 1,75 Millionen Barrel erwartet. Diese Vorräte dienen den USA als Rücklage für schwerere Zeiten.


