Mittwoch, 3. April 2002

Im März: Arbeitslosenzahlen steigen auf 7,4 Prozent

  • Fast 250.000 Österreicher auf Jobsuche
  • Jugendliche am stärksten betroffen

Die Zahl der Arbeitslosen wächst nahezu unaufhaltsam an. Auch im März ist sie im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig gestiegen. Wie Wirtschaftsminister Bartenstein bereits angekündigt hatte, waren im März 249.092 Jobsuchende beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet.

Das waren um 38.055 Personen oder um 18,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gegenüber Februar ging die Arbeitslosigkeit um 37.957 oder um 13,2 Prozent zurück - aber nur saisonbedingt, ein positiver Trend zeichnet sich nicht ab. Am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen waren Jugendliche.

Auch Beschäftigung steigt
Die Beschäftigung in Österreich ist im März wieder angestiegen. Insgesamt gab es laut Hauptverband der Sozialversicherung 3,121.518 unselbstständig Beschäftigte. Das waren um 9.633 Personen oder um 0,31 Prozent mehr als vor einem Jahr und um 36.409 Personen oder um 1,18 Prozent mehr als im Vormonat.

National 7,4%, nach EU-Rechnung 4%
Die nationale Arbeitslosenquote stieg im März gegenüber dem Vorjahr von 6,4 Prozent auf 7,4 Prozent an. Im Februar lag sie saisonbedingt noch bei 8,5 Prozent. Die EU-Quote betrug im März 4,0 Prozent gegenüber 3,4 Prozent im Vorjahr und 3,9 Prozent im Februar dieses Jahres.

3.4.2002 10:08