Mittwoch, 3. April 2002

Böhler-Uddeholm mit zweitem Rekordjahr in Folge

  • Dividende 2001 mit 2,70 Euro je Aktie die bisher Höchste
  • Ein Wermutstropfen: Die Aufträge gehen zurück

Edelstahlerzeuger Böhler-Uddeholm hat 2001 Umsatz und Gewinn zum zweiten Mal in Folge auf neue Rekordwerte gesteigert. Am Vorjahres-Erfolg sollen die Aktionäre in Form einer höheren Dividende - 2,70 Euro pro Anteil - mitnaschen können.

Nach endgültigen Zahlen verbesserte Böhler-Uddeholm den Betriebserfolg (EBIT) im vergangenen Jahr um 5 Prozent von 125,7 auf 132,1 Mill. Euro, bei einem mit 1,509 (nach 1,483) Mrd. Euro um 2 Prozent höher liegenden Konzernumsatz. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wies eine Steigerung um 6 Prozent von 101,3 auf 106,9 Mill. Euro aus. Der Jahresüberschuss stieg um 4 Prozent von 67,0 auf 69,6 Mill. Euro.

Am Erfolg des Vorjahres sollen die Aktionäre - wie berichtet - in Form einer höheren Dividende von 2,70 (2000: 2,50) Euro je Anteil mitnaschen. Für 2002 rechnet Konzernchef Claus Raidl, wie bereits angekündigt, mit einem rückläufigen Umsatz und Ergebnis. Seit Mitte 2001 habe sich die Nachfrage am Edelstahlmarkt spürbar abgeschwächt.

Wermutstropfen: Aufträge gehen zurück
Abstriche musste das österreichisch-schwedische Unternehmen, das im Vorjahr weltweit 9.298 (2000: 9.071) Mitarbeiter beschäftigte, beim Auftragseingang hinnehmen, der um 7 Prozent von 1,079 auf 1,009 Mrd. Euro sank. Rückläufig, und zwar um 6 Prozent, war auch der Auftragsstand zum 31.12.2001 mit 289,8 (nach 309,1) Mill. Euro.

3.4.2002 08:35