Wienerberger-Konzernergebnis ins Minus abgerutscht
- 92 Mill. Euro Restrukturierungskosten belasten Ergebnis
- Operativer Gewinn je Aktie auf 0,83 Euro halbiert

Der österreichische Baustoffkonzern Wienerberger ist, wie bereits angekündigt, im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, verschlechterte sich das Ergebnis nach Steuern 2001 von plus 201,4 Mill. Euro auf minus 17,8 Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis brach von plus 228,3 Mill. Euro auf minus 62,7 Mill. ein.
Vor allem Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt von 92 Mill. Euro hätten das Ergebnis belastet, so der Konzern.
Der operative Gewinn je Aktie halbierte sich im vergangenen Jahr von 1,69 Euro auf 0,83 Euro. Für 2001 soll die Dividende von 0,80 auf 0,60 Euro je Aktie zurückgenommen werden. Dem muss die Hauptversammlung allerdings noch zustimmen.
Betriebsergebnis um 55 Prozent schlechter
Der Umsatz ging nach dem Verkauf der Treibacher Industrie AG um acht Prozent auf 1,545 Mrd. Euro zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) verschlechterte sich um 55 Prozent auf 66,2 Mill. Euro. Für 2002 ist der Konzern aber zuversichtlich, das Betriebsergebnis wieder auf über 100 Mill. Euro zu erhöhen.

