Texaner mordete aus Rache für Terror: Todesstrafe
- 32-Jähriger erschoss nach 11. September Inder und Pakistani
- Täter wollte "Amerika verteidigen"

Der 32-jährige Texaner Mark Stroman wollte für die Anschläge vom 11. September Rache üben. Er erschoss vergangenen September einen aus Indien stammenden Tankstellenbesitzer sowie einen pakistanischen Kiosk-Verkäufer. Ein Gericht in Dallas hat ihn jetzt zum Tode verurteilt.
Der Texaner sagte der Polizei, er habe aus Wut über den Anschlag auf das World Trade Center Jagd auf arabisch aussehende Personen gemacht.
Täter wollte "Amerika verteidigen"
Stroman trat vor Gericht mit Glatze, Tätowierungen und einem schwarzen Motorrad-T-Shirt auf, obwohl Angeklagte in Texas gewöhnlich im Anzug erscheinen. In TV-Interviews während seiner Haft sagte Stroman, er sei ein Patriot und habe geschossen, "um Amerika zu verteidigen".
Die Staatsanwaltschaft dagegen bezeichnete dies als Vorwand und sprach von einem Raubüberfall, der tödlich ausging. Stroman wurde jetzt für den Mord an dem 49-jährigen Vasudev Patel zum Tode verurteilt. Das Opfer stammte aus Indien, hatte aber bereits 1988 die US-Staatsbürgerschaft erhalten.
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