Pakistan: Pearl-Mord-Prozess um eine Woche vertagt
- Vier Angeklagten droht Todesstrafe
- Sieben Verdächtige noch auf der Flucht

Der Prozess im pakistanischen Karachi gegen die Drahtzieher der Entführung und Ermordung des US-Journalisten Pearl wurde in der Früh, kurz nach Beginn, um eine Woche vertagt. Dem in Großbritannien geborenen 29-jährigen Scheich Omar droht bei einem Schuldspruch die Todesstrafe. Mit ihm angeklagt sind drei Komplizen.
Sieben weitere Verdächtige befinden sich auf der Flucht.
Nach pakistanischen Polizeiangaben hat Scheich Omar gestanden, hinter der Verschleppung und Ermordung von Pearl zu stecken.
Pearl, Korrespondent des "Wall Street Journal", war am 23. Jänner in Pakistan auf dem Weg zu einem Interview mit einem Moslemführer verschleppt worden. Ein Videoband, das Ende Februar den US-Behörden zugespielt wurde, zeigte seine grausame Ermordung.
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