FBI unterzieht Tausende Mitarbeiter Lügendetektortest
- Kampagne gegen Spione in den eigenen Reihen

Die US-Kriminalbehörde FBI überprüft Tausende ihrer Mitarbeiter mit Lügendetektortests, um mögliche Spione zu entdecken. Zugleich reduzierte FBI-Chef Robert Mueller die Zahl der Mitarbeiter, die zu den geheimsten Daten Zugang haben, um 2.000, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag.
Das FBI reagierte damit auf den peinlichen Fall des FBI-Mitarbeiters Robert Hanssen, der über ein Jahrzehnt lang für Moskau spionierte.
Nach Angaben der Zeitung mussten sich bisher 700 Mitarbeiter dem Lügendetektortest unterziehen. In sieben Fällen habe es Ungereimtheiten gegeben, die nun weiter untersucht würden. In Washington wurde erwartet, dass eine Untersuchungskommission, die nach Bekanntwerden des Spionagefalls Hanssen eingesetzt wurde, demnächst das Ergebnis ihrer Studie vorlegt.
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