Schüssel: Bundesheer ist für EU-Sicherheitspolitik fit
- Kanzler verteidigt Abfangjäger- und Hubschrauber-Anschaffung

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Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) sieht das Bundesheer für die Teilnahme an der EU-Sicherheits- und Verteidigungspolitik gut vorbereitet. "Wir sind fit, aber wir müssen in manchen Bereichen die Spielregeln so verändern, dass sie auf Knopfdruck funktionieren", sagte Schüssel in einem Interview.
Derzeit habe Österreich zu wenig "qualifizierte" Soldaten auf Bereitschaft, die binnen 30 Tagen einsatzbereit sind, wie Schüssel in dem "Kurier"-Interview (Dienstag-Ausgabe). weiters meinte.
Schüssel verteidigt Abfangjäger- und Hubschrauber-Anschaffung
Schüssel verteidigte die Anschaffung neuer Hubschrauber und Abfangjäger und kritisierte zugleich die Opposition: "Nur die rot-grüne Fundamentalopposition kämpft gegen alles - außer gegen die wirklichen Bedrohungen unserer Zeit." Der Anteil "professioneller Elemente" im Bundesheer werde sich in Zukunft noch erhöhen, ohne die allgemeine Wehrpflicht wäre aber beispielsweise der Grenzschutz nicht leistbar.
Gegen Kritik nahm Schüssel Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) ausdrücklich in Schutz. Sie leiste hervorragende Arbeit und werde kritisiert, weil sie "erfolgreich, professionell und sehr populär die österreichische Stimme im Ausland ist". Die umstrittene Rückführung des UNO-Polizisten aus dem Kosovo wollte man vertraulich regeln, die Sache sei aber "nicht von Freunden Österreichs" an die Öffentlichkeit gebracht worden.
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