China eröffnete Museum für Kung-Fu-Star Bruce Lee
- Bruce Lee starb 1973 unter nie ganz geklärten Umständen

Eigentlich war es schon vor knapp 30 Jahren fällig. Nun kommt es wie eine Überraschung: Im Süden Chinas wurde jetzt für den 1973 verstorbenen Kung-Fu-Star Bruce Lee ein Museum eröffnet. In einem Teeladen.
Das Museum wurde in dem Ort Shunde rund 60 Kilometer nordwestlich von Hongkong eingerichtet, aus dem Lees Vater und Großvater stammten, berichtete die "South China Morning Post" am Mittwoch.
Der in San Francisco geborene Lee hat Shunde nur einmal besucht, als er fünf Jahre alt war. Die Provinz Guangdong brachte das Museum für Bruce Lee in einem Teegeschäft unter. Seine Witwe und Fans hatten immer wieder eine Gedenkstätte für ihn gefordert, aber Hongkong habe zu langsam reagiert, sagte Wang Dechao, der Leiter des Museums.
Bruce Lee wurde durch asiatische Kampfsportfilme bekannt, die auch in Hollywood sehr erfolgreich waren. Sein bekanntester Film war "Der Mann mit der Todeskralle". Lee starb 1973 unter nie ganz geklärten Umständen an einem Ödem.
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