18 Prozent mehr Jobsuchende als im März 2001
- 249.000 Menschen waren im März ohne Arbeit
- Bartenstein: "Anstieg der Arbeitslosigkeit gestoppt"

Die Zahl der Arbeitslosen in Österreich erhöhte sich im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 38.055 oder um 18 Prozent auf 249.092 Jobsuchende, gab Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein am Donnerstag bekannt. Gegenüber Februar ging die Zahl der Jobsuchenden saisonbedingt um 37.957 Betroffene zurück. Damit sei der "Anstieg der Arbeitslosigkeit gestoppt" und ein erstes Zeichen für eine Entspannung am Arbeitsmarkt gesetzt, betonte der Minister.
"Die Situation am heimischen Arbeitsmarkt beginnt sich zu entspannen, ist aber noch nicht wirklich erfreulich", sagte Bartenstein. Einen Grund zur Entwarnung gebe es noch nicht.
Im Vormonat Februar war die Arbeitslosigkeit in Österreich saisonbedingt mit rund 290.000 Jobsuchenden deutlich höher als im März. Der prozentuelle Anstieg gegenüber dem Vorjahr fiel mit 15,6 Prozent allerdings geringer aus als im März. In absoluten Zahlen nahm die Arbeitslosigkeit im Februar in etwa wie im März um 38.687 Jobsuchende zu.
Die detaillierten Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen für März werden vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium am kommenden Mittwoch veröffentlicht.

