Donnerstag, 28. März 2002

Frankreich: Autobahn-Aktien bringen Staat Mrd.-Erlös

  • Angebot vor Börsengang 19-fach überzeichnet
  • Der Erlös soll in die Rentenkasse fließen

Frankreichs erste Autobahn-Aktien haben sich für den Staat als voller Erfolg erwiesen: Wie das Pariser Finanzministerium am Donnerstagmorgen wenige Stunden vor der Börseneinführung bekannt gab, war die Aktienemission der Betreibergesellschaft ASF 19-fach überzeichnet. Dem Staat bringt die Ausgabe der Anteilsscheine einen Erlös von 1,8 Mrd. Euro. Dieses Geld soll in die Rentenkasse fließen.

Den Angaben zufolge wurde der ASF-Aktienpreis für Großanleger bei 25 Euro festgelegt und damit fast am obersten Ende der zuvor fest gelegten Preisspanne von 22 bis 25,50 Euro. Kleinanleger zahlen für eine Aktie der Autoroutes du Sud de la France (ASF) je einen Euro weniger, also 24 Euro.

Das Unternehmen betreibt ein Drittel der kostenpflichtigen französischen Autobahnen, darunter vor allem die viel befahrenen Ferienstrecken "Autobahn zur Sonne" im Süden des Landes. Sein Streckennetz zählt zu den größten der Welt.

28.3.2002 10:38