Mittwoch, 27. März 2002

Energiepreise im Februar weiter im Sinkflug

  • Rückgang um 3,5 Prozent zum Vorjahr
  • Sprit, Heizöl, Strom und Gas billiger

Die Benzinpreise sind mit den Ölpreisen weiter gestiegen. Benzin und Diesel sind um einen Cent teurer geworden. Für die privaten Haushalte in Österreich war Energie im Februar hingegen um 3,5 Prozent billiger als im Vorjahr. Damit hat die Talfahrt der Energiepreise (seit August 2001) angehalten. Im Vergleich zum Vormonat Jänner stiegen die Kosten jedoch um 0,2 Prozent, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) am Mittwoch mit. Grund dafür war die Spritverteuerung um 1,3 Prozent von Jänner auf Februar.

Trotz der Preissteigerung bei den Treibstoffen sind diese laut E.V.A. noch immer günstiger als vor einem Jahr: Im Februar mussten Autofahrer für Normalbenzin im Jahresvergleich um 7,2 Prozent, für Super um 6,6 Prozent und für Diesel um 5,8 Prozent weniger berappen. Im Vergleich zu Jänner wurde aber Normalbenzin um 0,8 Prozent, Superbenzin um 1,2 Prozent und Diesel um 1,9 Prozent teurer.

Von den derzeit höheren Spritpreisen zeigt man sich bei der E.V.A. wenig überrascht. Seit Ende Jänner dieses Jahres sei es auf den Märkten bei der meist gehandelten Rohölsorte Brent zu einer Verteuerung von mehr als 25 Prozent gekommen.

Heizöl: 9,9% billiger
Heizöl Extra leicht war im Berichtsmonat um 9,9 Prozent billiger als zwölf Monate davor und auch im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent günstiger.

Gas: 2,1% billiger
Gas hat sich im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und im Jahresabstand um 2,1 Prozent verbilligt. Fernwärme war hingegen noch immer geringfügig teurer (0,1 Prozent) als vor einem Jahr, aber auch hier sanken die Preise von Jänner auf Februar um 0,2 Prozent.

Strom: 1,3% günstiger
Strom war im Februar um 1,3 Prozent günstiger als im Vorjahr. Hoch gerechnet auf ein Jahr bedeute dies um 24 Mill. Euro geringere Ausgaben für die österreichischen Haushalte, so die E.V.A. Im Vergleich zu Jänner 2002 kam es zu keiner Änderung.

27.3.2002 12:35