Gewerkschaften rufen für 16. April Generalstreik aus
- Kündigungsschutz-Reform Hauptgrund für Kampfmaßnahmen

Italiens große Gewerkschaftsverbände CGIL, CISL und UIL haben für den 16. April einen Generalstreik ausgerufen. Ersten Informationen zufolge soll er acht Stunden dauern. Die "zentrale Motivation" für die gewerkschaftliche Kampfmaßnahme bleibe nach wie vor die umstrittene Reform des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmer, erklärte CISL-Chef Savino Pezzotta.
Die Reform wird von den Gewerkschaften als unfaire Aufweichung des Kündigungsschutzes angesehen, die vor allem ältere Erwerbstätige massiv gefährde. Über die näheren Modalitäten und Protestaktionen an diesem Tag werde in den nächsten Tagen beraten, erklärte Pezzotta.
Der bisher letzte Generalstreik fand in Italien vor nunmehr fast 20 Jahren am 5. Juni 1982 statt.

