Bank Austria/CA: 2001 war ein schwieriges Jahr
- Bankengruppe konnte Gewinn nach Steuern knapp halten
- BA/CA peilt 2002 Ergebnis in Vorjahreshöhe an

2001 sei ein schwieriges Jahr gewesen, das externe Umfeld habe sich eingetrübt, "wir haben unter schwierigen Bedingungen ein Ergebnis vor Steuern erzielt, das nur wenig von der Linie der Vorjahre abweicht", erklärte Generaldirektor Gerhard Randa (Bild) zur heutigen Präsentation der endgültigen Zahlen für 2001. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ging stärker - um 18,1 Prozent - auf 655 Millionen Euro zurück.
Nach endgültigen Zahlen hat die BA/CA-Gruppe 2001 den Gewinn nach Steuern mit 483 Mio. Euro knapp halten können (2000: 500 Mill. Euro). Das Betriebsergebnis stieg um 11,7 Prozent auf 552 Millionen Euro. Damit sei die BA/CA-Gruppe deutlich über dem Durchschnitt der österreichischen Banken gelegen, die laut Angaben der OeNB 2001 den Betriebsgewinn mit 1,3 Prozent nur unwesentlich hätten steigern können. Randa: "Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern haben wir uns gut geschlagen." Persönlich sei er, Randa, noch lange nicht zufrieden. "Wir müssen jetzt nachsetzen und die Fortschritte, die wir im operativen Geschäft gemacht haben, ausbauen."
Gegenüber dem Pro-forma-Wert des Jahres 2000 - die Umschichtungen im Konzern mit der HypoVereinsbank (HVB) wurden zurückgerechnet - stieg die Bilanzsumme um 3 Prozent auf 159,6 Mrd. Euro. Der Zinsüberschuss stieg um 9,3 Prozent auf 2,672 Mrd. Euro. Die Kreditvorsorge betrug 703 Mill. Euro, lag damit um 9,7 Prozent über dem Pro-forma-Wert für 2000. Das schlechte Wertpapiergeschäft ließ den Provisionsüberschuss um 3 Prozent auf 1,061 Mrd. Euro sinken. Das Handelsergebnis stieg um 10,4 Prozent auf 261 Mill. Euro.
Das Finanzanlageergebnis betrug 187 Mill. Euro und blieb damit um 50,3 Prozent unter dem Wert von 2000. Maßgeblich geprägt war das Finanzanlageergebnis durch die Abgabe der CA-Beteiligung an der 3 Banken-Gruppe, mit der Transaktion hat die BA/CA-Gruppe stille Reserven von netto 103 Mill. Euro gehoben.

