Markus Rogan holt zwei NCAA-Meistertitel in USA
- Sieg über 200 Yards Lagen und 200 Yards Rücken

Langbahn-Vize-Weltmeister Markus Rogan hat bei seinem letzten Start vor den am Mittwoch beginnenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau noch einmal seine Medaillen-Anwartschaft unter Beweis gestellt. Der Wiener Stanford-Student gewann am Samstag bei den NCAA-Meisterschaften der US-Universitäten in Athens am Schlusstag die 200 Yards Rücken in 1:41,14 Min. und holte damit seinen zweiten Titel bei diesem Event nach den 200 Yards Lagen. Den fünf Jahre alten Pool-Rekord verbesserte der 19-Jährige dabei gleich um 3,83 Sek.
Der Stanford-Student hatte bereits am Donnerstag bei den NCAA-Meisterschaften die 200 Yards Lagen in der persönlichen Bestzeit von 1:44,03 Min. gewonnen und sich damit seinen ersten derartigen Titel geholt.
Den Pool-Rekord verbesserte der 19-Jährige um 94/100 Sek., mit der hinter Nate Dusing (1:42,85) zweitbesten je bei US-Uni-Titelkämpfen geschwommenen Marke setzte der Vizeweltmeister über 200 m Rücken ein besonderes Glanzlicht.
Rogans Leistung verspricht für Moskau eine Weltklassezeit, eventuell sogar unter 1:56 Min. Den Weltrekord hält der Finne Jani Sievinen seit dem 21. April 1994 mit 1:54,65. Der Österreicher sorgte übrigens für den einzigen Einzelsieg Stanfords zum Auftakt des dreitägigen Meetings. Dazu kamen noch Erfolge in der 200-Yards-Kraul- und der 400-Yards-Lagen-Staffel.
Am Freitag belegte Rogan bei den NCAA-Meisterschaften über 400 Yards Lagen mit 3:43,30 Minuten Rang vier. Als Mitglied der 4x200-Yards-Kraul-Staffel kam der 19-jährige in 6:27,61 Rang auf Rang sechs. Rogan schwamm auf Position zwei in 1:35,97 die schnellste Zeit des Stanford-Quartetts.
In der Gesamtwertung dieser Schwimm- und Wassersprung-Titelkämpfe reichte es für Stanford nicht ganz zu Platz eins, obwohl Michael Bruce am Finaltag noch die 200 Yards Brust für Rogans Team gewann. Stanford wurde nach 21 Bewerben mit 501 Punkten nur um elf Zähler von Texas distanziert, Auburn wurde abgeschlagen Dritter (365,5).
