U 21-Nationalteam besiegte die Slowakei 3:0
- Die neu formierte Mannschaft zeigte gute Leistung
- Ruttensteiner: "Nachwuchs-Maßnahmen greifen bereits"

Einen Start nach Maß ins Jahr 2002 legten am Dienstag in Stockerau Österreichs U21-Fußballer hin. Teamchef Willi Ruttensteiner (Bild) hatte seine helle Freude mit der neu formierten Mannschaft, die dank Treffern von Mario Konrad, Patrick Pircher und Joachim Parapatits die Slowakei mit 3:0 (2:0) abfertigte.
Österreichs U21-Nationalteam zeigte vor 300 Zuschauern in der Alten Au bei Stockerau vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr gute Vorstellung. "Nach einer 15-minütigen Anlaufzeit lief es blendend. Man darf das Spiel aber sicher auch nicht überbewerten", resümierte Ruttensteiner zufrieden, aber nicht euphorisch.
Im Vergleich zum vergangenen Jahrgang sieht Ruttensteiner eine große Stärke: "Die Breite ist viel größer als vor zwei Jahren. Außerdem gehören einige Teammitglieder zu den Stammspielern ihrer Vereine in der Ersten Division und sogar in der max.Bundesliga." Dabei stand den Österreichern mit Emanuel Pogatetz eine der wichtigsten Stützen gar nicht zur Verfügung. Der von einer Leistenoperation wieder erholte Leverkusen-Legionär wurde nämlich am Spieltag von einer schweren Magenverstimmung mit Fieber heimgesucht und fiel aus.
Als wichtigstes Erfolgsgeheimnis für Österreichs Fußball-Zukunft sieht nicht nur Ruttensteiner die verstärkte Nachwuchs-Förderung, die durch die Maßnahmen in der Ersten Division voran getrieben wird. "Die Maßnahmen beginnen bereits zu greifen. Eine solche Spielpraxis ist unbezahlbar", freut sich der U21-Teamchef, der mit seinen Akteuren im März vier Tage lang im Rahmen eines Trainingslagers in Rom üben durfte.
Ein weitaus härterer Brocken als die Slowakei wartet auf die ÖFB-Fohlen am 16. April zu Hause gegen Irland. Ruttensteiner: "Die sind noch eine Stufe über die Slowaken zu stellen und nicht nur im Nachwuchs bärenstark."
