Manchester United: Gewinn vor Steuern: 50 Mio. €
- Gewinnsteigerung durch TV-Rechte & Spieler-Transfers
- Anteil der Gehälter auf 50 Prozent des Umsatzes gestiegen
Der englische Fußball-Meister Manchester United hat seinen Gewinn vor Steuern im Halbjahr bis zum 31. Jänner um 21 Millionen auf knapp über 50 Millionen Euro gesteigert. Dies gab die Vereinsführung am Dienstag bekannt. Die Gewinnsteigerung kam vor allem dank einer 60-prozentigen Einnahmesteigerung aus Übertragungs-Rechten im Fernsehen und einem Profit von 26,7 Millionen Euro bei Spieler-Transfers zu Stande.
Dagegen gingen bei "ManU" im Bereich des Merchandisings die Einnahmen um 6,55 Millionen Euro zurück. Die Lohnkosten für die Spieler stiegen um 15,5 Millionen Euro.
Die höheren Spielergagen und das Auslaufen eines Sponsorvertrages (Umbro) werden beim reichsten Klub der Welt allerdings negative Einflüsse auf das Ergebnis im zweiten Halbjahr haben. Die wirtschaftliche Bilanz wird nicht zuletzt vom Abschneiden in der Champions League abhängig sein. Die Klubführung erwartet, dass wegen Neuverpflichtungen (Veron, van Nistelrooy) und Vertragsverlängerungen von Schlüsselspielern die Gehälter im Geschäftsjahr 50 Prozent des Umsatzes ausmachen werden, gegenüber 39 Prozent im vergangenen Jahr.
Die Halb-Jahres-Dividende wurden um drei auf 64 Pence (1,037 Euro) pro Aktie erhöht. Der gesamte Börsewert von Manchester United beträgt etwas mehr als 320 Millionen Pfund (519 Mio. Euro).
