UNO beschließt Verlängerung des ISAF-Mandats
- Keine räumliche Ausweitung über Kabul hinaus

Der UNO-Sicherheitsrat hat die Verlängerung des Mandats der Afghanistan-Schutztruppe über den 20. Juni hinaus beschlossen. Die 15 Mitgliedsländer seien sich bewusst, wie wichtig die Wahrung der Sicherheit in der afghanischen Hauptstadt Kabul sei, sagte der norwegische UNO-Botschafter, Ole Peter Kolby, am Mittwoch (Ortszeit) in New York.
Eine räumliche Ausweitung des Mandats der ISAF-Truppen ist nicht vorgesehen. Dies hatten der Chef der afghanischen Übergangsregierung, Hamid Karsai, und UNO-Generalsekretär Kofi Annan wiederholt gefordert.
Zuvor hatte sich auch ISAF-Kommandant John McColl für eine Verlängerung des Einsatzes ausgesprochen. Es wäre "äußerst hinderlich", die internationale Schutztruppe genau dann abzuziehen, wenn in Afghanistan der Stammesrat Loja Jirga zusammenkomme, um die neue 18-monatige Übergangsregierung zu wählen, betonte McColl.
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