USA plädieren für umfangreiche NATO-Erweiterung
- Gemeinsame Front gegen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts

Die USA streben eine möglichst umfangreiche NATO-Erweiterung an. Das erklärte US-Vize-Außenminister Richard Armitage am Dienstag in Bukarest zum Abschluss des zweitägigen Treffens der Ministerpräsidenten der neun NATO-Beitrittskandidatenländer.
Armitage begrüßte zugleich die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen der NATO und Russland. In Russland sei der "Angstfaktor vor der NATO" inzwischen sehr niedrig.
Zuletzt war die NATO 1999 um Polen, Tschechien und Ungarn erweitert worden. Die Länder, die sich derzeit um eine Aufnahme bewerben, sind Albanien, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Mazedonien, Rumänien, Slowakei und Slowenien.
Beim nächsten NATO-Gipfel im November in Prag soll eine Entscheidung über die Erweiterung der Allianz getroffen werden. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung verpflichteten sich die beitrittswilligen Länder, gemeinsame Front gegen die neuen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu machen, ihre jungen Demokratien zu stabilisieren und untereinander zu kooperieren.
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