Historiendrama (Karfreitag, ORF 1, 21.45 Uhr)

Amerika anno 1839: Entführten Schwarzafrikanern ist es gelungen, die Herrschaft über das Sklavenschiff "La Amistad" zu übernehmen. Doch die Flucht scheitert. Die Rebellen werden aufgegriffen und vor ein amerikanisches Gericht gestellt...
Anno 1839 fließt auf dem spanischen Sklavenschiff ,La Amistad auf Deutsch: Freundschaft viel Blut.
Angeführt von dem charismatischen Cinque (Hounsou) ist es den 53 verschleppten und in überfüllte Lagerräume gepferchten Schwarzafrikanern gelungen, sich von den Fesseln zu befreien und die Herrschaft über das Schiff zu übernehmen. Doch der Plan, von den kubanischen Gewässern in ihre Heimat zurückzukehren, läuft schief: Sie selber verfügen nicht über die nötigen Navigationskenntnisse;
die zwei spanischen Matrosen, die überlebt haben, steuern heimlich zur amerikanischen Ostküste wo die Rebellen aufgegriffen und wegen Mordes & Meuterei vor Gericht gestellt werden.
Der populistische US-Präsident (Nigel Hawthorne) fürchtet um die Stimmen der Südstaaten und will auch die spanische Königin Isabella zufrieden stellen, also ein Exempel statuiert sehen. Aber dem steht eine Reihe engagierter Menschenrechtler entgegen, mit Expräsident Quincy Adams (Anthony Hopkins) an ihrer Spitze
Handwerklich prächtiges, bewegendes True-Story-Mainstream-Melodram.
