Samstag, 23. März 2002

Zu 150 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt

  • Gericht in Oregon verurteilt Tabakkonzern Philip Morris
  • Zigaretten für tödliche Krebserkrankung veranwortlich

Ein Gericht im US-Staat Oregon hat den Tabakkonzern Philip Morris zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 150 Millionen Dollar (170 Millionen Euro) an die Familie einer verstorbenen Raucherin verurteilt.

Es gab damit am Freitag der Klage der Partei der Frau statt, die Philip-Morris-Zigaretten mit niedrigem Teergehalt für die tödliche Krebserkrankung verantwortlich machte. Der Konzern habe fälschlicherweise den Eindruck erweckt, teerarme Zigaretten seien weniger schädlich als solche mit höherem Teergehalt, befand das Geschworenengericht in Portland. Das Unternehmen kündigte Berufung an.

23.3.2002 08:20