Daimler-Chrysler klagt Asfinag wegen Autobahnmaut
- Chrysler-Konsortium flog aus dem Ausschreibungsverfahren

Im Vergabeverfahren um die Errichtung und den Betrieb eines Lkw-Mautsystems in Österreich wird es wohl zu einer Verzögerung kommen. Die DaimlerChrysler Services (DCS), die Anfang März plötzlich aus dem Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen worden ist, klagt die Autobahn-Finanzierungs-Gesellschaft Asfinag.
"DCS hat umgehend die Klage mit einstweiliger Verfügung eingereicht, um vor dem Vergabeamt in das weitere Bietungsverfahren wiederzugelassen zu werden", so der Konzern am Freitag in einer Presseinformation.
Die Entscheidung über die einstweilige Verfügung werde bereits für den kommenden Dienstag erwartet. "Dies könnte durchaus auch in der Aufhebung des gesamten Vergabeverfahrens enden", meint DCS, die sich in einem Konsortium mit der Deutschen Telekom, Coforoute, Alpine Mayreder und der Grazer Mauttechnologiefirma Efkon um die Lkw-Maut beworben hat.

