Telekom Austria verbuchte 2001 deutliches Plus
- Ergebnis um 39 Prozent gestiegen
- Aufwendungen für freigestellte Mitarbeiter um 557% gewachsen

Die börsenotierte Telekom Austria (TA) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 deutlich mehr verdient. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Gruppe (TA, Mobilkom, Jet2Web Internet und Datakom) ist nach vorläufigen Berechnungen um 38,8 Prozent auf 1.473 (1.061) Mill. Euro gestiegen.
Dabei nicht berücksichtigt sind einmal mehr Aufwendungen für freigestellte Mitarbeiter. Die zusammengefassten Umsatzerlöse der Telekom Austria Gruppe stiegen um 1,2 Prozent auf 3.944 (3.897) Mill. Euro.
Das Konzern EBITDA der Telekom Austria AG, in denen Mobilkom Austria auf at-equity-Basis (75 Prozent) enthalten ist, stieg um 38,4 Prozent auf 853,8 (616,7) Mill. Euro. Die Konzern-Umsatzerlöse der Telekom Austria AG fielen im Geschäftsjahr 2001 um 5,5 Prozent auf 2.659,7 (2.814,4) Mill. Euro zurück.
Kosten für Ex-Mitarbeiter um 557% gestiegen
Die Aufwendungen für die im Rahmen der Restrukturierung freigestellten Mitarbeiter explodierten 2001 um 557 Prozent von 7,6 Mill. Euro auf 49,9 Mill. Euro. Ohne Kosten für freigestellte Mitarbeiter ist das Konzern-EBITDA um 44,8 Prozent auf 903,7 Mill. Euro gestiegen.
Die Zahlen der TA-Gruppe liegen damit im oberen Bereich der Analystenschätzungen, die beim Umsatz 3,830 bis 4,001 Mrd. Euro und beim EBITDA 1,406 bis 1,458 Mrd. Euro erwartet hatten.
Mobilfunk-Tochter auch im Aufwind
Die Mobilfunktochter der Telekom Austria (TA), der Mobilkom Austria-Konzern, steigerte den Umsatz 2001 nach vorläufigen Zahlen um 14,1 Prozent auf 1,713 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wuchs um satte 30,9 Prozent auf 571,3 Mill. Euro.
Die endgültigen Zahlen für 2001 sollen am 9. April veröffentlicht werden. Die TA ist seit November 2000 an der Wiener und New Yorker Börse notiert. Neben Österreich ist der österreichische Ex-Monopolist auch in Tschechien, Kroatien und Slowenien tätig.

