FORMAT: Raiffeisen will 25% von Do&Co erwerben
- Do&CO als Absatzkanal für Raiffeisen-Konzern-Produkte
- Attila Dogudan: Sind damit in Österreich gut abgesichert

Der Raiffeisenkonzern ist dabei, sich eine substantielle Beteiligung am börsenotierten Gourmet-Multi Do&Co zu sichern. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Nach der Übernahme der Zuckerbäckerei Demel durch Do&Co wird nun eine umfangreiche strategische Zusammenarbeit mit Raiffeisen fixiert.
5,1 Prozent von Do&Co hat Raiffeisen bereits still und leise über die Börse gekauft. Weitere zehn Prozent Anteile erhält der Grüne Riese demnächst als Preis für den Demel. Um eine Sperrminorität und dadurch Mitbestimmung zu bekommen, werden laufend weitere Aktien erworben.
Der zuständige Raiffeisen-Topmanager Erwin Hameseder, 45, bestätigt gegenüber FORMAT: "Wir wollen eine qualifizierte Minderheit an Do&Co und hoffen, bald die angestrebten 25 Prozent zu erreichen. Damit dokumentieren wir unser strategisches Interesse an dieser wichtigen Beteiligung."
Do&Co soll künftig als Imageträger und zusätzlicher Absatzkanal für Produkte aus dem Raiffeisenkonzern fungieren. Konkret werden der Milcherzeuger Nöm oder Frisch & Frost genannt. "Wir wollen unsere Produkte beim besten Caterer der Welt platzieren", sagt Raiffeisenboss Christian Konrad im FORMAT.
Auch Do&Co soll vom Raiffeisennetzwerk profitieren, etwa beim Plan, Fertiggerichte für die Hotellerie herzustellen. Do&Co-Chef Attila Dogudan erklärt gegenüber FORMAT: "Mit dem neuen Partner sind wir in Österreich sehr gut abgesichert."
Lesen Sie die ganze Story in der neuen Ausgabe von FORMAT.

