Donnerstag, 21. März 2002

Swatch 2001 mit 8 Prozent weniger Gewinn

  • Vorsichtiger Optimismus für 2002

Die Schweizer Swatch Group hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang um 7,7 Prozent auf 504 Mill. Franken (344 Mill. Euro) hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank um 5,7 Prozent auf 644 Mill. Franken, wie der Uhrenkonzern am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz ging vergangenes Jahr - wie bereits gemeldet - um 1,9 Prozent auf 4,182 Mrd. Franken zurück. In lokalen Währungen resultierte ein Plus von 0,7 Prozent. Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer Dividende von 45 Prozent.

Für das laufende Jahr gibt sich die Swatch Group vorsichtig optimistisch. Nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal dürften die Umsätze über den Vorjahreswerten liegen. Die solide Ausgangslage des Unternehmens erlaube es, auch in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld Marktanteile zu gewinnen.

Im Bereich Uhren ging der Umsatz um 2,8 Prozent auf 3,034 Mrd. Franken zurück. Das Betriebsergebnis sank um 1,7 Prozent auf 523 Mill. Franken. Die Marken hätten sich in einem schwierigen Umfeld gut behaupten können, heißt es in der Mitteilung.

Im mittleren, vor allem aber im obersten Luxus- und Prestigesegment sei die Position der Swatch Group verstärkt worden. Dieses Segment soll im laufenden Jahr mit neuen Produkten und Marketing-Ideen gezielt ausgebaut werden.

Im Bereich Uhren-, Uhrenwerke- und Komponentenproduktion ging der Umsatz um 1,5 Prozent auf 1,392 Mrd. Franken zurück. Das Betriebsergebnis schrumpfte um 16,7 Prozent auf 65 Mill. Franken. Im laufenden Jahr wird eine Verbesserung der Situation erwartet.

Der Umsatz im Bereich Elektronische Systeme ging um 9,8 Prozent auf 422 Mill. Franken zurück. Das Betriebsergebnis brach um 33,9 Prozent auf 78 Mill. sFr ein. Hier habe sich vor allem der Einbruch bei den Mobiltelefonen bemerkbar gemacht, hieß es.

21.3.2002 08:53