Grasser macht "scharf" gegen Steuerhinterzieher
- Besonders Bau und Speditionsgeschäfte im Visier
- Unterstützung durch rund hundertköpfige Task-force

Finanzminister Karl-Heinz Grasser macht laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins NEWS gegen Steuerhinterziehung mobil. In einer großangelegten "Aktion scharf" wird in den nächsten Monaten der Kampf gegen Steuerbetrug verschärft. Speziell im Visier der Ermittler sind besonders betrugsanfällige Branchen wie das Bau- und Baunebengewerbe, Kfz-Werkstätten sowie das Frächter- beziehungsweise Speditionsgeschäft.
Grasser im NEWS-Interview: "Betrugsbekämpfung heißt für mich, die ehrliche Wirtschaft zu entlasten, Wettbewerbsgleichheit herzustellen und schwarze Schafe zu bestrafen."
Neben der herkömmlichen Betrugsbekämpfung durch die österreichweit derzeit 1732 Betriebsprüfer setzt Grasser seit kurzem auf eine rund hundertköpfige Task-force, die dem Finanzministerium unterstellt ist. Diese Eingreiftruppe soll neben der illegalen Ausländerbeschäftigung vor allem auch der Schwarzwirtschaft samt dem damit einhergehenden Steuerbetrug zu Leibe rücken. Grasser: "Eine Task-force ist deshalb sinnvoll und notwendig, weil sie genau auf den Höchstrisikobereich des Steuerbetrugs angesetzt wird. Sie soll Unternehmen ausfindig machen, die, ohne jemals steuerlich erfaßt worden zu sein, viele Leute beschäftigen und zur Tarnung ihrer Existenz Rechnungen fälschen, damit ihre Geschäftspartner Vorsteuer geltend machen können."
Lesen Sie die ganze Story in der neuen Ausgabe von NEWS.

