GAK & Bad Bleiberg jeweils im Elferschießen weiter
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Beide Fußball-Bundesligisten haben am Dienstag im Viertelfinale des ÖFB-Cups jeweils eine 2:0-Führung und damit einen sicher scheinenden Vorsprung verjuxt, Happy End gab's im Elferschießen nur für einen Verein. Während sich mit dem GAK der Cupsieger des Jahres 2000 in Untersiebenbrunn nach insgesamt 16 Strafstößen durchsetzte, scheiterte der Titelverteidiger FC Kärnten im Derby gegen Bad Bleiberg an der "Elferfrage".
"Dummheit wird eben bestraft. Wenn man ein 2:0 nicht über die Distanz bringt, ist man selber Schuld. Da kann ich im Training arbeiten, was ich will, so werden wir immer verlieren", ärgerte sich Kärnten-Trainer Walter Schachner. Ein Freistoß von Breitenberger in der 91. Minute durch die undichte Kärnten-Mauer rettete den Erstdivisionär bei starkem Schneetreiben in die Verlängerung.
Im darauf folgenden Elferschießen avancierte Bleiberg-Goalie Adi Preschern, der die Penaltys von Vukovic und Stary parierte, zum Helden. Dabei ist der 31-Jährige in der Meisterschaft die Nummer zwei hinter Hans-Peter Berger und steht nur in Cup-Matches im Tor der Bleiberger, für die er in dieser Saison in drei Elferschießen schon fünf Strafstöße pariert hat. "Die Cupspiele haben mich für die enttäuschende Saison entschädigt", meinte der 31-Jährige.
16. Elfer brachte Entscheidung für GAK
Mehr Glück im Elferschießen hatte der GAK in Untersiebenbrunn. Nach 15 verwandelten Penaltys fixierte der Grazer Goalie Almer mit dem parierten Strafstoß von Graf den Aufstieg des Bundesliga-Dritten. "Wir haben das Spiel fast noch aus der Hand gegeben. Eine Stunde lang war ich sehr zufrieden, aber dann sind wir unruhig geworden und unsere Fehler wurden bestraft. Elferschießen ist dann immer eine Glückssache", analysierte GAK-Trainer Thijs Libregts.
Für Attila Sekerlioglu ging sein letztes Mach auf der Betreuerbank der Untersiebenbrunner, die im Achtelfinale ihren Kooperationsklub Austria Wien ausgeschaltet hatten, unglücklich verloren. "Aber ich bin mit der Mannschaft sehr zufrieden. Die erste Hälfte haben wir verschlafen, aber nach dem Anschlusstreffer sind wir munter geworden", erklärte der frühere Schottland-Legionär, der ab sofort vom Ex-Wörgl-Coach Helmut Kraft beerbt wird.
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