Keine baldige Rückkehr Schumis nach Deutschland
- "Viele schöne Plätze in der Schweiz"

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher schließt eine baldige Rückkehr nach Deutschland offensichtlich aus. "Es gibt noch viele schöne Plätze in der Schweiz", zitierte eine Zürcher Boulevardzeitung den 33-Jährigen. Wegen seiner in Wolfhalden im Kanton Appenzell-Außerrhoden geplanten Villa gibt es zur Zeit Streit: Nach Ansicht des Bundesamtes für Raumentwicklung in Bern verstößt das Projekt auf dem "Guggenbühel" gegen Schweizer Bundesrecht.
In der malerisch gelegenen 1.700-Seelen-Gemeinde Wolfhalden mit Blick auf den Bodensee wollte Schumacher auf einem 17 Hektar großen Grundstück ein Wohnhaus im typischen Appenzeller-Stil bauen. Mehr als fünf Hektar sollen nach den bisherigen Plänen für die Privatsphäre der Schumachers eingezäunt werden.
Nach Ansicht von Landschaftsschützern wie Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz führt unter anderem die geplante Umzäunung zu einer unzulässigen Zersiedelung. Einen Gang bis vor das Bundesgericht schlossen die Verbände bislang nicht aus. Für den 15. April ist nun ein runder Tisch anberaumt worden. Bauherrschaft, Gemeinde, Kanton und die Stiftung Landschaftsschutz wollen dann über das Projekt beraten und nach Alternativen suchen.
Unterdessen hat die Stadt Fulda Schumacher ein Grundstück angeboten. Der Rennfahrer könne sein Traumhaus in dem neu geplanten Wohngebiet "Fulda Galerie" bauen, sagte der Geschäftsführer der Projektgesellschaft, Klaus Krolopp, am Donnerstag. Zur Zeit wohnt Schumacher mit Frau Corinna und seinen beiden Kindern am Genfer See.
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