Montag, 18. März 2002

Entfesselter VSV deklassierte KAC mit 6:2

  • Nach 0:2 in Halbfinal-Serie nun 3:2 voran
  • Erster Matchball am Sonntag in Klagenfurt

Der Villacher SV hat sich im Kampf um eine Finalteilnahme in der Uniqa-Liga wieder in die Favoritenrolle gebracht. Nach einem 0:2-Rückstand in der Best-of-seven-Serie gegen den KAC feierten die Villacher am Donnerstag mit dem Heim-6:2 den bereits dritten Sieg in Folge und liegen gegen den Erzrivalen mit 3:2 in Front.

Am Sonntag können sie nun in Klagenfurt (18.00) den Sack zu machen und sich den Platz im Finale gegen die Black Wings Linz sichern.

Die Villacher stellten schon mit einem entfesselten Startdrittel die entscheidenden Weichen. Zwar gelang den Klagenfurtern der Ausgleich zum 1:1, aber dann sahen die begeisterten Fans eines der besten Drittel ihrer Mannschaft seit langem, denn die Hausherren zogen gegen den chancenlosen KAC ein wahres Lehrspiel auf und führten nach 16 Minuten mit 4:1. Nach zwei Dritteln stand es 6:1 und erst als angesichts des klaren Vorsprungs mit den Kräften hausgehalten wurde, kamen die Klagenfurter im Schlussdrittel etwas auf.

Um und Auf des VSV-Sieges waren die beiden Verteidiger Herbert Hohenberger und Mike Stewart. Die beiden agierten nicht nur hinten souverän, sondern machten auch für die Offensive viel. Stewart verzeichnete vier Assist, Hohenberger schoss zwei Tore selbst.

18.3.2002 09:43