Grasser bleibt bei Abfangjäger-Kauf skeptisch
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Finanzminister Karl-Heinz Grasser steht einem Kauf von Abfangjägern weiterhin skeptisch gegenüber. Bei einer Ausgaben-Bandbreite von 1 bis 2 Milliarden Euro wird er sich alle Angebote und Gegengeschäfte "auf Punkt und Beistrich" auf den Tisch legen lassen. Erst dann wird er zu einer Entscheidung kommen können.
"Zuerst müssen die Damen und Herren die Hosen runterlassen, dann wird man eine Entscheidung treffen können", sagte Grasser in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast" in Sachen Abfangjäger. Er versteht, dass der Verteidigungsminister Herbert Scheibner (F) solche will und nimmt zur Kenntnis, dass die Regierung darin eine wichtige sicherheitspolitische Aufgabe sieht.
Aber als Finanzminister hat er die Aufgabe, jede Ausgabe auf ihre Sinnhaftigkeit zu hinterfragen sowie Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sicherzustellen. "Daher bin ich jeder neuen Ausgabe gegenüber skeptisch", sagte Grasser - und: "Wenn wir (mit einer Steuerreform, Anm.) entlasten wollen, können wir nicht dauernd Mehrausgaben erfinden. Daher passen solche Beschaffungen nicht in mein Bild."
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