Nach Alpin-Unglück - Frau noch auf Intensivstation
- Vorarlberger Alpinisten in Südtirol verunglückt
- Bergführer starb, 16 Personen sicher ins Tal gebracht

Nach dem Alpin-Unglück in Südtirol konnte der Großteil der verunglückten Vorarlberger Tourengeher das Spital inzwischen wieder verlassen. Eine Frau befindet sich noch auf der Intensivstation.
Die 17 Vorarlberger Bergsteiger sind am Samstag in der Ortlergruppe in Südtirol verunglückt. Die Vorarlberger hatten sich verirrt und mussten die Nacht im Freien verbringen. Samstag gegen 7.00 Uhr riefen sie mit einem Mobiltelefon um Hilfe.
Die Gruppe war am Freitagnachmittag von Sulden mit der Seilbahn auf den Berg gefahren und dann losmarschiert. Die Alpinisten wurden von Neuschnee, starkem Wind und eisiger Kälte überrascht und verirrten sich in tiefen Gletscherspalten. Sie entschlossen sich, zu biwakieren. In der Früh war den Alpinisten klar, dass sie ohne Hilfe nicht ins Tal gelangen würden.
Der Bergführer sah während der Nacht mehrmals nach seinen Kameraden. Er überlebte die Nacht im Freien als einziger nicht. Der Mann dürfte erfroren sein, sagte Hurton.
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