Zweijähriger Salzburger Bub brannte lichterloh
- Lebensgefährlich verletzt nach Spiel mit Feuerzeug

Ein tragischer Zwischenfall mit einem Kleinkind ereignete sich am Freitag Nachmittag in der Tennengauer Gemeinde Puch bei Hallein. Bei einem Wohnungsbrand war ein zwei Jahre altes Kind von den Flammen erfasst worden.
Laut Augenzeugen brannte es lichterloh. Das Kind wurde nach der Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen ins LKH Salzburg geflogen und wird derzeit in eine Münchner Spezialklinik überstellt, teilten die Gendarmerie und das Rote Kreuz mit.
Um 12.30 Uhr ging beim Roten Kreuz in Hallein ein Notruf ein. Eine geschockte Frau sagte "Hilfe, mein Kind brennt" und legte auf. Durch eine Rufnummern-Rückverfolgung konnte die Nummer allerdings ausfindig gemacht werden. Laut Gendarmerie dürfte der Bub mit einem Feuerzeug gespielt und dabei zu brennen begonnen haben.
In weitere Folge brannte das ganze Zimmer. Der Bub ist nicht das leibliche Kind, sondern befand sich bei seiner Tagesmutter, die einen schweren Schock erlitt. Wie er zu dem Feuerzeug kam, ist noch nicht geklärt.
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