UNO-Gipfel gegen Armut in Mexiko
- 60 Staatschefs und 300 Minister treffen sich

Unter der Schirmherrschaft der UNO treffen sich ab heute rund 60 Staats- und Regierungschefs sowie 300 Minister in der mexikanischen Stadt Monterrey. Sie wollen über Strategien im Kampf gegen die weltweite Armut sprechen.
Seit 1969 drängen die Vereinten Nation die Industrieländer vergeblich, die Hilfsleistungen für arme und Schwellenländern auf 0,7 Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuheben.
Beim UNO-Gipfel im September 2000 hatten sich die Industrienationen zudem das Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Menschen, die mit weniger als einem Dollar (rund 0,89 Euro) am Tag auskommen müssen, um die Hälfte zu verringern. Die bedürftigen Länder konnten bisher jedoch nur eine weiteres Absinken der Hilfsleistungen vermelden. Österreich ist bei der Konferenz durch Kunststaatssekretär Franz Morak (V) vertreten.
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