US-Truppen folgen El-Kaida-Kämpfern bis Pakistan
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Die Gefangenen der Amerikaner
Die US-Streitkräfte in Afghanistan wollen flüchtende El-Kaida- und Talibankämpfer künftig auch auf pakistanischem Gebiet verfolgen. Das sagte der US-Kommandant Franklin Hagenbeck in einem Interview mit der "New York Times". Das US-Militär versuche aber zunächst, die Grenze abzuriegeln, um die Flucht zu verhindern, berichtete die Zeitung am Donnerstag.
Ein amerikanischer Vorstoß nach Pakistan ist für die Regierung in Islamabad politisch äußerst heikel. In der Grenzregion leben viele Sympathisanten des aus Afghanistan vertriebenen Taliban-Regimes. "Heiße Verfolgungsjagden gibt es wahrscheinlich nur, wenn alle Stricke reißen. Wir versuchen, alle Aktionen schon vorher zu verhindern, die dem Feind die Flucht nach Pakistan ermöglichen", sagte Hagenbeck.
Dabei bemühten sich die USA, Vorstöße mit der pakistanischen Regierung vorher abzusprechen. Das Abriegeln der Grenze habe für die Pakistaner jedoch nicht höchste Priorität, sagte der General. "Ich glaube, Pakistan ist mehr mit den Spannungen mit Indien befasst", sagte Hagenbeck.
Der US-Oberbefehlshaber in Afghanistan, Tommy Franks, hatte Pakistans Militärmachthaber Pervez Musharraf Anfang der Woche aufgefordert, die Grenze gemeinsam mit den USA zu sichern. Musharraf hat darauf zunächst nicht reagiert.
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