1.000 Soldaten suchen in afghanischen Bergen
- "Kaum Hundert Taliban und El-Kaida-Kämpfer in der Gegend"
Nach der Einnahme des Tals Schah-i-Kot in Ostafghanistan durchkämmen noch immer etwa tausend US-Soldaten und Verbündete die Bergregion. Sie suchen weiter nach versprengten El-Kaida-Kämpfern. Die Truppen suchten nach letzten "Widerstandsnestern" und griffen diese an, sagte ein Sprecher der US-Armee am Samstag in der Militärbasis Bagram.
Bei ihrem Vormarsch hätten die Soldaten bereits Munitionslager, Granaten und Raketen sowie "zahlreiche sensible Dokumente" gefunden. Truppen der USA, aus Kanada und Afghanistan hatten am Dienstag bei ihrer am 2. März begonnenen Großoffensive Schah-i-Kot in ihre Gewalt gebracht.
Der Gouverneur der Provinz Paktia, Tadsh Mohammad Wardak, sagte der Nachrichtenagentur AFP in Gardes, seiner Einschätzung nach seien vermutlich keine hundert Taliban- oder El Kaida-Kämpfer mehr in der Gegend. Die "aktiven Kämpfer" seien getötet worden. Dennoch gebe es noch vereinzelt Widerstand.
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