Bombenattentat auf Zug in Indien fordert drei Tote
- 27 Verletzte, Hintergründe noch unklar
- Angst vor neuerlichem Gewaltausbruch

Im nordindischen Bundesstaat Punjab sind mindestens drei Menschen bei der Explosion einer Bombe in einem Zug ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur UNI am Donnerstag berichtete, wurden außerdem 27 Menschen verletzt, 14 von ihnen schwer. Wer hinter bei dem Anschlag am Vortag steckt, war zunächst nicht bekannt.
In Indien herrscht die Sorge, nach den schwersten religiösen Unruhen seit zehn Jahren im Bundesstaat Gujarat könne es erneut zu Gewalt kommen. Im vergangenen Monat waren in Gujarat mehr als 700 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen waren Moslems. Unter den Toten waren auch 58 Hindus, die in einem Zug auf Pilgerfahrt waren, als sie von radikalen Moslems überfallen wurden. Die mehr als eine Miliarde Inder sind zu 80 Prozent Hindus, Moslems sind die größte religiöse Minderheit.
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