Linz: Teile der Innenstadt nach Gasgebrechen gesperrt
- Gasleitung bei nächtlichen Bauarbeiten beschädigt
- Massive Verkehrsbehinderungen im Frühverkehr
Gasalarm gab es in der Nacht auf Donnerstag in der Kärntnerstraße nahe dem Linzer Hauptbahnhof. Bei Bauarbeiten war ein Gasrohr durchbohrt worden, es bestand höchste Explosionsgefahr. Das Gebiet musste bis in die Morgenstunden für den privaten Fahrzeugverkehr gesperrt werden, es kam zu umfangreichen Behinderungen und Staus in diesem stark frequentierten Bereich.
Kurz vor 3.00 Uhr früh nahmen Arbeiter Gasgeruch wahr, sie alarmierten umgehend die Linzer Berufsfeuerwehr. Wie sich herausstellte, war eine unter der Fahrbahn verlaufende 150 Millimeter dicke Gasleitung regelrecht durchbohrt worden, das Gas trat aus. Es bestand die Gefahr, dass sich das Gas-Luftgemisch entzündet. Daher musste nicht nur das Areal gesperrt werden, es wurden auch sämtliche Straßenbeleuchtungen und die Oberleitungen der öffentlichen Verkehrsmittel abgeschaltet.
In der Folge wurde die Gasleitung mittels Bagger freigelegt, dann dichteten die Experten der Linz AG das Rohr ab. Nach mehreren Stunden war die Gefahr gebannt.
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